Unser erstes persönliches Treffen

Nach dem Ende der HIT-Tagung war es allerdings für uns noch nicht ganz vorbei. 

Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zum Elternhaus des Fördervereins für krebskranke Kinder Tübingen e.V., in dem unser erstes gemeinsames Treffen stattfinden durfte. Zwar kannten sich die meisten Familien bereits über unsere Online-Selbsthilfegruppe, viel schöner (und auch emotionaler) waren aber noch einmal die Begegnungen „in echt“. Sehr gefreut haben wir uns auch über die vielen Kinder und Jugendliche, die zum Teil von der Krankheit selbst oder als Geschwisterkind indirekt davon betroffen waren und von denen wir viele zum aller ersten Mal kennen lernen durften.

 

Unsere neuen T-Shirts 

Bestaunen durften wir dort auch eines unser Vereins T-Shirts für Jugendliche, das von unserer Social Media-Expertin Nathalie gemeinsam mit ihrer Freundin Tami mit ganz viel Zeit und liebevoller Detailarbeit entworfen und von den Teenies selbst ausgewählt worden war, und dem Anlass entsprechend an diesem Tag perfekt zum Einsatz gebracht wurde. 😊

Ganz kurz entschlossen war ein betroffenes Elternpaar, das unseren Verein und unsere Austauschgruppe bisher noch nicht gekannt, durch unsere Vorstellung auf der HIT-Tagung dann aber, sozusagen aus erster Hand, von uns erfahren hat. Mit ihnen sind wir bei unserem Treffen auf ganze 22 Personen gekommen und freuen uns so sehr, dass der Raum mit so vielen lieben Menschen gefüllt war, die unserem Verein innerhalb kürzester Zeit so viel Lebendigkeit verliehen haben. 

 

Treffen 2026

 

In den Nachmittag gestartet sind wir dann nicht nur mit Kuchen, Saft und Brezeln, sondern auch mit einem kleinen Speed-Dating-Kennenlernspiel, das von unserem Gründungsmitglied Rafael initiiert war und gespickt von Fragen wie: „Was war dein bestes Weihnachtsgeschenk letztes Jahr?“ Damit aber nicht genug; weiter ging es mit einer imaginären Landkarte, welcher sich die Familien zuordnen konnten und die Anreisewege von über 800 Kilometer offenbarte. Deutlich hat das Spiel zudem noch einmal gemacht, dass es ganz egal ist, ob die Erstdiagnose bereits sechs Jahre oder erst sechs Monate zurück liegt- es ist und bleibt ein Thema, das Menschen mit ähnlichen Erfahrungswerten sucht.

 

Den restlichen Nachmittag über konnten wir uns gemeinsam gemütlich im Sitzen, oder ein kleines bisschen aktiver im Freien austauschen, Themen und Erlebnisse von der HIT-Tagung teilen, ganz privat von zu Hause berichten, oder bei einem kleinen Kartenspiel ganz einfach die Seele baumeln lassen. Durch eine kurze Präsentation von Nathalie und unserem Vorstand Konrad konnten wir zudem ganz anschaulich erfahren, welche Themenfelder es in unserer Vereins- und Austauscharbeit im Moment gibt und wie sich jeder, der möchte, am besten dabei einbringen kann. Gewinnen konnten wir dadurch noch einmal zwei neue Gesichter für unser Orga-Team und freuen uns so sehr darüber, dass unsere Arbeit und dadurch besonders unsere Kinder, noch einmal zwei starke Stimmen mehr für sich gewinnen konnten.

Ein bisschen erschöpft von den letzten Tagen, dennoch aber sehr froh und dankbar über die wertvolle Zeit, hat unser Treffen bei indischem und italienischem Essen ein sehr leckeres Ende gefunden. Noch ganz beseelt von der gemeinsamen Zeit, möchten wir ein großes Dankeschön an alle betroffenen Familien aussprechen, die uns noch einmal deutlich gezeigt haben, wie wichtig es ist, ein Netzwerk zu schaffen, das trägt, ganz besonders in den absoluten Ausnahmezeiten. Es war so schön, euch alle getroffen zu haben und wir freuen uns schon sehr auf ein nächstes Mal, mit hoffentlich vielen neuen und ganz vielen altbekannten Gesichtern.

 

Text von Helen Williams und Nathalie Bäumer

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Sa, 28. März 2026

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